Das “Autsch” des Tages geht heute an …. den Babyprotector!

© Kunsthochschule Halle

Constanze Hosp ist Master-Absolventin der Burg Giebichenstein Kunsthochschule in Halle (Saale) im Studiengang Industrial Design. Für ihre Abschlussarbeit “Babyprotector IGI” hat sie nun einen Designpreis bekommen.

Der Babyprotector soll das Radfahren auch mit kleinen Babys ermöglichen, kann auf dem Rücken und dem Bauch getragen werden und ist mit allen gängigen Tragetüchern und Tragesystemen kompatibel. Den gesamten Artikel könnt ihr hier nachlesen: Babyprotector.

Unsere Meinung: Geht gar nicht! Design ist ja immer Geschmackssache. Gut, der Babyprotector sieht ganz schnittig und futuristisch aus. Aber mit einem (kleinen) Baby Fahrrad fahren? Nein! Niemals!
In  den Augen einer Designjury ist der Babyprotector vielleicht eine innovative Glanzleistung. Aber als Sicherheitsprodukt für den Nachwuchs ist er ein absoluter Fehlgriff! Wir bezweifeln, dass das Ding überhaupt eine TÜV-Abnahme bekommen würde.
Hoffentlich kommt er niemals auf den Markt – denn leider wird es auch hier einen Käuferkreis geben. Vielleicht gibt es bald auch Taucheranzüge und Fallschirme für Neugeborene? Die wären mit Sicherheit auch einen Designpreis wert …

(Danke an Anja Pohl für die Information und den Link)

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7 Kommentare zu „Das “Autsch” des Tages geht heute an …. den Babyprotector!“

  1. steph sagt:

    ich finde das ding großartig. mit kind auf dem rücken radfahren ist für mich gefühlt viel angenehmer und sicherer, als in einem sitz oder hänger. ich hoffe, das ding wird bald ordentlich geprüft und auf den markt geschmissen.

    • Barbara sagt:

      “Gefühlt sicherer” und “geprüft sicherer” sind halt immer zwei Paar Schuh. Sicher ist das Ding auf keinen Fall, da können die prüfen so viel sie wollen. Sowohl das Gehirn als auch die Wirbelsäule eines Babys ist extrem empfindlich, darum gehören Kinder geschützt! Just our 2 Cents …

  2. pünktchen sagt:

    Gruselig!!
    Radfahren mit Baby ist ja okay, aber dann bitte in geeigneter Babyschale in einem Fahrradanhänger.
    Wie kommt man eigentlich auf die Idee mit Baby vorm Bauch auf’s Rad zu steigen?

  3. Ronja sagt:

    Ich bezweifel schon stark den Sinn dieses Ganzkörperhelms. Aber mal ehrlich: Radfahren mit Baby ist absolut ok und sicherlich nicht irgendwann mehr oder weniger gefährlich. Macht euch mal locker Muttis! Passieren kann so viel und auch so wenig. Und Radfahren ist nicht gleich Radrasen!

  4. Anika sagt:

    Traurigerweise gibt es wirklich Menschen die mit Baby vorm Bauch/Rücken Fahrad fahren! :(

    Und das auch mit ordendlich Tempo! :(

  5. Lydia sagt:

    Lustig ist allerdings, dass das Kind scheinbar geschützt ist und die Mutter nicht mal einen Helm trägt….also schlimmstenfalls hat das Kind danach keine, oder eine schwer geschädigte Mutter…ob das im Sinne der Erfinderin ist???

    • Angelika sagt:

      Zumindest bei uns in Österreich müssen Kinder in einem lt. StVO (Straßenverkehrsordnung) geeigneten und zugelassenen Sitz/Anhänger gesichert sein. DAS hier ist auf alle Fälle strafbar. Und was, wenn Mami auf den Zwerg drauffällt? was nützt dieses Baby-Ganzkörperfestplastikkondom überhaupt gegen Schäden durch Druck von vorne?! oder ist das ein kompletter Kokon (eine grauenhafte Vorstellung… verursacht sogar bei mir Platzangst. ;-(

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